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Zange

Zange: Das Werkzeug, zu dem man greift, wenn sich etwas nicht bewegen sollte.

Man plant normalerweise nicht, eine Zange zu benutzen. Man greift danach, wenn etwas abrutscht, sich verdreht, nicht hält oder sich nicht von Hand drehen lässt. Das kann ein Draht sein, der gebogen werden muss, eine Klemme, die entfernt werden muss, oder ein Teil, das während der Bearbeitung ruhiggestellt werden muss.

Bei Zangen geht es nicht um Geschwindigkeit oder Kraft. Es geht um Kontrolle – insbesondere in Situationen, in denen die Finger nicht ausreichen und Schraubenschlüssel zu stumpf sind.

Typische Probleme, bei denen eine Zange benötigt wird

Die meisten Anwender greifen in folgenden Situationen zu einer Zange:

  • Ein kleines Teil muss festgehalten werden, ohne sich zu drehen.
  • Ein Draht muss gebogen, verdreht oder in Position gezogen werden.
  • Ein Clip oder Ring muss entfernt werden, ohne benachbarte Teile zu beschädigen.
  • Ein Bauteil muss während der Verwendung eines anderen Werkzeugs ausgerichtet bleiben.

Wenn Ihr erster Gedanke „Das rutscht mir immer wieder ab“ oder „Ich brauche einen besseren Halt“ ist, dann sind Zangen in der Regel die richtige Wahl.

Sprengringzange: Wenn es auf Kontrolle und nicht auf Gewalt ankommt.

Sicherungsringe dienen dazu, Bauteile unter Belastung an ihrem Platz zu halten. Ein unsachgemäßes Entfernen führt häufig zu verzogenen Ringen, zerkratzten Gehäusen oder verloren gegangenen Teilen.

Sprengringzangen sind speziell für die Montage und Demontage von Sprengringen entwickelt worden, da sie diese gleichmäßig spreizen oder zusammendrücken. Die Verwendung einer herkömmlichen Zange ist ein häufiger Fehler – dadurch erhöht sich die Gefahr des Abrutschens und der Beschädigung des Sprengrings oder der umliegenden Bauteile.

Sie verwenden typischerweise Sprengringzange bei mechanischen Reparaturen, Getriebesystemen oder jeder Baugruppe, bei der die Bauteile intern und nicht mit Befestigungselementen gesichert sind.

Kombizange: Flexibel, aber nicht für alles geeignet

Kombizangen sind oft die erste Zange, die man besitzt, da sie sich an verschiedene Größen anpassen lassen. Sie eignen sich gut zum Greifen, Halten oder Drehen von Gegenständen, wenn es nicht auf die exakte Größe ankommt.

Sie eignen sich gut für leichte Arbeiten, schnelle Reparaturen und unregelmäßige Formen. Für Arbeiten mit hohem Drehmoment oder Präzisionsarbeiten sind sie jedoch nicht optimal. Überbeanspruchung Gleitgelenkzange Für Aufgaben, für die sie nicht geeignet sind, führt dies oft zu abgerundeten Kanten oder Ermüdung der Hände.

Betrachten Sie sie als allgemeine Hilfe, nicht als Lösung für jedes Problem.

Monteurzange: Entwickelt für wiederholte Belastung

Wenn Ihre Arbeit dickere Drähte, härtere Materialien oder wiederholtes Verdrehen und Schneiden beinhaltet, sind Kombizangen das richtige Werkzeug für diese Belastung.

Sie sind schwerer und robuster als herkömmliche Zangen und verfügen über Backen, die für festen Halt und saubere Schnitte sorgen. Sie werden häufig bei Elektroarbeiten, im Bauwesen und bei Wartungsarbeiten eingesetzt, wo Langlebigkeit wichtiger ist als eine kompakte Größe.

Wenn es auf Kraft und Zuverlässigkeit ankommt, Kombizange sind in der Regel die sicherere Wahl.

Verwendung von Zangen zusammen mit anderen Werkzeugen

Zangen werden selten allein verwendet. Sie unterstützen oft andere Werkzeuge, anstatt sie zu ersetzen. Beispielsweise kann man ein Werkstück mit einer Zange fixieren, während man die Ausrichtung oder die Maße mit einem anderen Werkzeug überprüft. Messwerkzeuge vor der Durchführung von Anpassungen.

Sie sind auch Teil eines umfassenderen Handwerkzeuge Die Kategorie umfasst Messer, Schraubendreher, Schraubenschlüssel und Meißel. Jedes dieser Werkzeuge nutzt Kraft auf unterschiedliche Weise: zum Schneiden, Drehen, Schlagen oder Halten. Zangen übernehmen innerhalb dieses Systems die Rolle des „Haltens und Kontrollierens“.

Das Verständnis dieser Rolle hilft dabei, den Missbrauch von Werkzeugen für Aufgaben zu vermeiden, für die sie nicht entwickelt wurden.

Häufige Fehler, die Benutzer beim Umgang mit Zangen machen

Einige Muster tauchen immer wieder auf:

  • Verwendung einer verstellbaren Zange, wenn eine feste oder spezielle Konstruktion erforderlich ist
  • Übermäßige Kraftanwendung anstatt die Wahl der richtigen Kieferform
  • Eine Zange als Ersatz für einen Schraubenschlüssel oder ein Schneidwerkzeug verwenden

Diese Fehler führen zwar in der Regel nicht zu einem sofortigen Ausfall, aber sie führen zu beschädigten Teilen und unnötiger Belastung.

Speicherung und Zugriff sind wichtiger als Sie denken

Da Zangen reaktiv eingesetzt werden, ist der Zugriff entscheidend. Befinden sie sich ganz unten in einer Kiste, greifen Benutzer oft zum falschen Werkzeug.

Verwendung Werkzeugorganisatoren So bleiben verschiedene Zangentypen sichtbar und griffbereit, wodurch Fehlbedienungen reduziert und Zeit bei der Arbeit gespart wird. Dies ist besonders wichtig in Umgebungen mit mehreren Werkzeugen oder gemeinsam genutzten Werkzeugen.

Zangen nach Verwendungszweck auswählen, nicht nach Etikett

Die sinnvollste Methode, eine Zange auszuwählen, ist nicht die Namenswahl, sondern die Verwendungsaufgabe. Zangen sind zwar einfache Werkzeuge, aber die richtige Zange macht die Arbeit reibungsloser, sicherer und vorhersehbarer.